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Mantrailing

Beim Mantrailing (Personensuche) sucht der Hund eine vermisste Person anhand ihres Individualgeruchs. Jeder 
Mensch verliert mehr als 40.000 Hautzellen pro Minute, die von Bakterien zersetzt werden und
so für jeden Menschen eine individuelle Geruchsspur hinterlassen, vergleichbar mit dem 
Fingerabdruck.

Der Hund nimmt den Geruch der zu suchenden Person an einem Geruchsartikel auf, der mö¶glichst nur
von dieser Person benutzt wurde (z.B. Kleidung, Schlüssel, Haarbürste...).

Er ist dann in der Lage, den von der Person gegangenen Weg, auch noch nach Tagen, zu verfolgen.
Dies kann er nicht nur auf Wald und Feldwegen, sondern auch auf Straßen und in der Stadt.

Der Hund arbeitet an der langen Leine, Hund und Hundeführer arbeiten als Team sehr eng zusammen.
Der Hundeführer muss lernen seinen Hund sehr genau zu lesen, um ihm in schwierigen
Situationen (z.B. Kreuzungen, große Flächen) weiterzuhelfen die Spur zu finden.

Die Hautschuppen eines Menschen werden von der Körperwärme in die Umgebung transportiert und 
sind dort Umwelteinflüssen wie Wind, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt. 
Dadurch werden die Geruchspartikel unterschiedlich weit getragen um dann an der Vegetation oder Hauswänden
hängen zu bleiben. Der Mantrailer arbeitet mit der Nase daher dort wo sich die Geruchs-
spur gefangen hat und läuft nicht genau auf der Fußspur.
 

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